Geschichte

Der Bau der Karl-Apotheke verbindet sich in den Gropius–Jahren mit dem damals neuen klaren Bauhausstil. Der markante Flachbau in Dreiecksform gestattet nur wenige Quadratmeter Grundfläche, hat aber einen besonderen städtebaulichen Reiz. Denn der Bau erhält durch seine filigrane Anmutung die Freiheit des Stephanplatzes und streicht zugleich den umliegenden Häuserfronten ihren gewollten und gebotenen Charakter heraus. Ebenso betont der Bau der Karl-Apotheke den berühmten, goldgelben Fächerstrahl, der durch die Waldstrasse entlang der Karl-Apotheke weist.

Am 17. Juni 1715 legte Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach den Grundstein für seine neue Residenz. Der Grundriss der neuen Schlossanlage zeigt einen Zirkel in einem „Sonnenfächer“ von 32 Strahlen, die von zwei Kreisen durchschnitten werden. Die weitere, städtebauliche Entwicklung Karlsruhes entlang der „Schlossstrahlen“, führte zu der Bezeichnung „Fächerstadt Karlsruhe“.

Der flache, dreischenklige Bau der Karl-Apotheke bewahrt dem Stephanplatz und den angrenzenden Wohnhäusern jene Weitläufigkeit, die nötig ist, eine humane Stadt zu erhalten, die sonst durch zu starke Verdichtung an Charme verlieren würde. Es gab auch immer wieder Erwägungen, das Gebäude wegen seiner Gropiusvergangenheit unter Denkmalschutz zu stellen. Das Stadtbild würde so spannungsreich einladend erhalten bleiben. Die Anmutung von Platz, Fächer und Apotheke ist ein überzeugendes Ensemble.

Wenn Sie unsere Apotheke betreten, finden Sie sich einer angenehmen Atmosphäre wieder, die sowohl durch den einladenden Bau als auch durch die Blumenoase im Inneren geprägt ist.

Dies auch im Umgang mit Kunden und Patienten wiederzuspiegeln, ist unser größtes Anliegen.

 

Apotheke Frontansicht